Fotografie-Blog-Bühne

Wie alles entstand
Wie so oft im Leben gibt es Zufälle, die das eigene weitere Leben nachhaltig beeinflussen. So lernten wir (Markus, ein erfolgreicher Stockfotograf auf der Suche nach Gleichgesinnten und Wolfgang, ein Newcomer in der Stockfotografie) uns im Sommer 2012 kennen. Das Lustige war, dass wir uns über Twitter kennen lernten und feststellten, dass wir nur ca, 40km auseinanderwohnen. So entstand eine intensive fotografische Zusammenarbeit und Freundschaft.
Im Oktober 2013 hatte Markus die Idee, unser fotografisches Wissen zum Thema Stockfotografie bzw. “wie verdiene ich mit Fotografie Geld”, über einen Blog an interessierte User zu vermitteln. Und so entstand die Seite www.zwei-fotografen.de

Unser Sprachrohr www.zwei-fotografen.de
Am 26.11.2013 stellten wir unseren ersten Beitrag ins Netz, eine Buchvorstellung von Scott Kelbys Portrait-Retusche. Schnell hatten wir eine Handvoll Facebook Anhänger und wir erhalten auch hin und wieder E-Mails von begeisterten Lesern. Dennoch würden wir uns freuen, wenn unsere Seite eine größere Verbreitung findet. Daher finden wir es klasse, dass wir die Möglichkeit haben, unseren Blog über FOTOGRAFR im Rahmen der „Fotografie-Blog-Bühne“ http://www.fotografr.de/17642/fotografie-blog-buehne-wer-moechte-sein-fotografieblog-vorstellen/ vorstellen zu können.

Was wir gerne fotografieren
Als Stockfotografen haben wir grundsätzlich ein breites Spektrum an Themen. Das ist ja auch das Schöne bei der Stockfotografie, da man letztendlich sich nicht auf bestimmte Inhalte beschränken muss. Man hat aber so seine Schwerpunkte. Wir beschäftigen uns gerne mit Portraits, wobei wir die abgebildeten Personen gerne in einem Kontext darstellen. Z. B. bei Ausübung des Hobbys. Zudem unternehmen wir auch gerne Reisen, um Landschaften und Sehenswürdigkeiten zu fotografieren. Natürlich spielt bei den Reisen auch immer etwas das Budget eine Rolle, da es mit der Stockfotografie einige Zeit dauern kann, bis man mit den Bildern Einnahmen erzielt. Bei genügend Budget fänden wir beide es sehr spannend, verschiedene Ziele im asiatischen Raum (bevorzugt Indien und China) anzusteuern. Die unterschiedlichen Kulturen, die Vielfältigkeit der Länder sowie ihre Buntheit bieten bestimmt eine fantastische fotografische Herausforderung.

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(c) Markus (c) Wolfgang

Warum wir fotografieren

Gerade die Reise in andere Länder bietet die Möglichkeit, immer wieder neues zu entdecken. Es fasziniert uns, nicht nur ein bloßes Abbild von Menschen, Landschaften und Dingen zu erstellen, sondern vielmehr mit dem Bild auch Gefühle, Inhalte und Themen, die im Kontext damit stehen, zu zeigen. Aber man muss nicht immer weit wegfahren. Wir experimentieren auch regelmäßig zu Hause z. B. mit neuen Verfahren, aber auch mit alten Techniken. Fotografie ist für uns ein Lebensgefühl, eine Passion, ein Sprachrohr, eine Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung. Fotografie ist für uns kein Beruf, sondern eine Berufung. Natürlich ist es auch hin und wieder anstrengend und man muss darauf achten, Kosten zu decken. Meist ist es so, dass man keinen Feierabend hat und viel am Wochenende arbeitet. Aber es ist gefühlt keine Arbeit … wir wollen nichts anderes!

Haben wir Vorbilder?
Kurz gesagt: Fotografische Idole haben wir nicht, denen wir nacheifern. Natürlich sind wir von dem einen oder anderen fasziniert, wie z. B. den Portraits von Calvin Hollywood oder auch den Landschaftsbilder von Ansel Adams, der noch komplett alles analog in Großformat fotografiert hat. Wir beschäftigen uns mit den Techniken um uns weiterzubilden, versuchen aber daraus unseren eigenen Stil zu entwickeln.

Der Perfektionismuswahnsinn
Sieht man heute in Zeitschriften, findet man nur noch „perfekte“ Menschen mit makellosen Körpern, Haut, Haaren usw., alles sehr glatt und eigentlich schon nicht mehr natürlich. Um es vorne weg zu nehmen: Wir machen auch solche Bilder, da sie gesucht und gekauft werden. Auf der anderen Seite kann Fotografie so viel mehr liefern. Wenn wir eine beliebige, noch lebende Person vor unsere Kamera bitten dürften, wäre das sicher eine ältere Person der Zeitgeschichte. Das Gesicht einer solchen Person hat so viel zu erzählen, ohne dass ein Wort gesprochen wird. Vor allem die Augen, aber auch die Falten und die Gesichtszüge sind eine Karte dessen, was diese Person im Leben erlebt, gefühlt und erfahren hat. Das ist spannende Fotografie für uns.

Wann begeistert Fotografie?
Wie in den obigen Absätzen beschrieben, beschränkt sich Fotografie nicht nur auf das bloße Abbild. Wolfgang macht in seinen Fotokursen für Anfänger oft die Erfahrung, dass sich gerade Anfänger Stunden über Stunden mit der Anzahl von Pixeln, Brennweiten oder der Leistungsfähigkeit der Kameras beschäftigen. Wenn man jedoch den Teilnehmern ein Bild zeigt, bei dem z. B. die Bildgestaltung bewusst gewählt, das vorhandene Licht beachtet wurde und das Foto auch eine Bildaussage besitzt, dann sind die Teilnehmer fasziniert. Und bei einem derartigen Bild kommt es nicht darauf an, ob es mit 6, 12 oder 16 Megapixel aufgenommen wurde. Daher empfehlen wir Einsteigern immer sich damit auseinanderzusetzen, was sie sehen, fühlen und darstellen wollen. Und das geht oft mit viel einfacheren Mitteln, als man glauben möchte.

Wie geht es weiter?
Aktuell ist bei uns das Thema Stockfotografie stark belegt. Wir setzen uns jedoch immer wieder neu mit dem Medium Fotografie und seinen Möglichkeiten auseinander. Der Weg ist das Ziel und die Richtung muss stimmen. Dadurch, dass man neuem gegenüber aufgeschlossen ist, kann man sich weiterentwickeln.

Wir halten Euch in unserem Blog www.zwei-fotografen.de auf dem Laufenden!

Euer Wolfgang und Markus

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